Über mögliche Fehlalarme von gewerblichen Gefrierschränken

     Als Pseudo-Fehler bei gewerblichen Gefrierschränken bezeichnet man Probleme mit Teilen oder Komponenten, die während des Betriebs auftreten und durch verschiedene Fehlerquellen verursacht werden. Bei einer Überholung eines gewerblichen Gefrierschranks müssen diese Pseudo-Fehler zunächst ausgeschlossen werden, um einen reibungslosen Ablauf der Überholung zu gewährleisten. Im Folgenden werden die häufigsten Pseudo-Fehler bei gewerblichen Gefrierschränken erläutert.

       Unsachgemäße Verwendung des Kühlraums, ungünstige Aufstellung, mangelhafte Belüftung, zu starke Staubansammlung am Kondensator und nicht rechtzeitige Reinigung führen zu einer schlechten Wärmeabfuhr des Kondensators und somit zu einer verminderten Kühlleistung.

Wird zu viel Essen im Kühlraum gelagert, behindert dies die Luftzirkulation und führt zu einer zu hohen Temperatur im Inneren. Häufiges Öffnen der Kühlraumtür verlängert zudem die Laufzeit des Kompressors.

        Der Kompressor erhitzt sich im Betrieb des Kühlraums und gibt die vom Kältemittel im Verdampfer aufgenommene Wärme kontinuierlich über den Kondensator ab. Daher beträgt die Temperatur des Kompressorgehäuses üblicherweise ebenfalls 80 °C.bis 90, was in der Natur seiner Arbeit liegt.

        Wenn der Gefrierschrank nicht vereist oder vereist, deutet dies auf zu hohe Luftfeuchtigkeit und Temperatur hin. Die Feuchtigkeit kann von den Lebensmitteln stammen, aber auch durch häufiges Öffnen der Tür verursacht werden. Besonders bei Gefrierschränken mit nur einer Tür tritt dieses Phänomen häufiger auf. Abhilfe schafft das Entfernen des Eises an den Oberflächen des Gefrierschranks. Anschließend sollte der Thermostat so eingestellt werden, dass die Temperatur im Inneren gesenkt wird.

        Kühlschränke erzeugen beim Betrieb ein leises Geräusch, das durch die Bewegung des Kältemittels in den Leitungen entsteht. Wenn das Kältemittel zum Verdampfer fließt, ist es flüssig. Die Strömung des flüssigen Kältemittels erzeugt ein klares, rauschendes Geräusch, das manchmal auch kurz nach dem Abschalten noch zu hören ist. Dies ist auf die durch die Bewegung des Kältemittels verursachte Trägheit zurückzuführen und ein normales Geräusch.

        Im Normalbetrieb erzeugt ein Kühlschrank Gehäusewärme, die vom Verdampfer im Inneren aufgenommene Wärme und die vom Kompressor außerhalb des Kühlraums abgeführte Wärme wird über den Kondensator abgegeben. Derzeit befinden sich einige Kondensatoren hinter dem Kühlschrank, andere sind seitlich im Gehäuse integriert. Bei normaler Wärmeabfuhr kann die Kondensatoroberflächentemperatur 50 °C erreichen.bis 60Daher ist die Wärmeentwicklung an der Außenwand von gewerblichen Kühlschränken ein normales Phänomen.

        Die Kühlleistung eines Kühlschranks variiert je nach Jahreszeit. Er ist mit einer Ausgleichsheizung und einem Energiesparschalter ausgestattet. Im Winter dient die Heizung des Innenraums dazu, die Temperatur im Innenraum zu erhöhen und das Problem niedriger Außentemperaturen zu beheben, bei denen der Thermostat möglicherweise nicht reagiert und der Kompressor nicht anspringt. Ist dieser Schalter im Winter nicht ausgeschaltet, kann die Kühlleistung beeinträchtigt sein.

       Gemäß nationalen Normen ist eine Spannungsschwankung des Kühlers zwischen 187 V und 242 V zulässig. Eine unzureichende Versorgungsspannung oder ein schlechter Kontakt zwischen Stecker und Steckdose können dazu führen, dass die dem Kühler zugeführte Spannung unter der Betriebsspannung liegt und der Kühler nicht oder nur unregelmäßig anspringt. Bei zu großen Spannungsschwankungen sollte das Gerät nicht verwendet werden.


Veröffentlichungsdatum: 31. Mai 2023