Die Kühlleistung genügt nicht den Anforderungen der Lagerlast (geringe Kompressoreffizienz).
Es gibt zwei Hauptgründe für den Mangel an Kältemittel in der Umlaufmenge.
① Bei einem Kältemittelvorrat reicht die Kältemittelmenge nicht aus; diesmal muss lediglich die volle Kältemittelmenge nachgefüllt werden.
② Ein weiterer Grund ist, dass das Kältemittel im System stärker austritt. Um diese Situation zu erkennen, sollte man zunächst das Leck finden, sich dabei auf die Inspektion der Rohrleitungen und Ventilanschlüsse konzentrieren, die Leckstelle finden und reparieren und anschließend die volle Kältemittelmenge nachfüllen.
Unzureichende Kühlleistung (unzureichende Kältemittelmenge im System)
Unzureichendes Kältemittel im System beeinträchtigt direkt den Kältemittelstrom in den Verdampfer.
Wenn das Expansionsventil zu weit öffnet, ist es entweder nicht richtig eingestellt oder verstopft. Der Kältemittelstrom ist dann zu hoch, wodurch Verdampfungsdruck und -temperatur steigen und die Temperatur im Lager langsamer sinkt. Ist das Expansionsventil hingegen zu wenig geöffnet oder blockiert, reduziert sich der Kältemittelstrom, die Kälteleistung des Systems sinkt und die Temperatur im Lager sinkt ebenfalls langsamer. Im Allgemeinen lässt sich der Kältemittelstrom des Expansionsventils durch Beobachtung von Verdampfungsdruck, Verdampfungstemperatur und Frostbildung im Saugrohr beurteilen.
Verstopfungen des Expansionsventils beeinträchtigen den Kältemittelstrom erheblich und sind die Hauptursache für Eis- und Schmutzablagerungen. Eisablagerungen entstehen durch unzureichende Trocknung im Trockner. Das Kältemittel enthält Wasser, strömt durch das Expansionsventil, kühlt ab und gefriert, wodurch die Drosselöffnung verstopft wird. Schmutzablagerungen entstehen durch stark verschmutztes Einlassfiltergewebe des Expansionsventils. Das Kältemittel strömt ungehindert, was zu Verstopfungen führt.
Der Kältemittelstrom ist zu groß oder zu klein (falsch reguliertes oder verstopftes Expansionsventil).
Der Wärmeübergangskoeffizient sinkt, wenn sich mehr Kältemittel an der Innenfläche des Verdampfer-Wärmeübertragungsrohrs ablagert. Ebenso verringert sich die Wärmeübertragungsfläche des Verdampfers, wenn sich zu viel Luft im Wärmeübertragungsrohr befindet. Dadurch sinkt die Wärmeübertragungseffizienz deutlich, und die Temperatur im Lagerraum wird langsamer gesenkt. Daher sollte bei der täglichen Wartung und dem Betrieb des Verdampfers darauf geachtet werden, Ölablagerungen im Inneren des Wärmeübertragungsrohrs rechtzeitig zu entfernen und die Luft aus dem Verdampfer abzuführen, um die Wärmeübertragungseffizienz zu verbessern.
Der Wärmeübertragungseffekt nimmt ab (der Verdampfer befindet sich in mehr Luft oder Kältemittelöl).
Dies liegt hauptsächlich daran, dass die äußere Frostschicht des Verdampfers zu dick ist oder zu viel Staub abgelagert ist. Die Außentemperatur des Verdampfers im Kühlhaus liegt meist unter 0 °C, was zu einem langsamen Temperaturabfall im Lagerraum führt und einen weiteren wichtigen Grund für die geringe Wärmeübertragungseffizienz des Verdampfers darstellt. Die relativ hohe Luftfeuchtigkeit im Lagerraum begünstigt die Bildung von Frost oder sogar Eis an der Außenseite des Verdampfers und beeinträchtigt so dessen Wärmeübertragungseffekt. Um eine zu dicke Frostschicht zu vermeiden, muss der Verdampfer regelmäßig abgetaut werden.
Im Folgenden werden zwei einfache Auftaumethoden beschrieben:
① Frost stoppen: Das heißt, den Kompressor abstellen, die Tür zum Lager öffnen, damit die Temperatur im Lager ansteigt und die Frostschicht automatisch schmilzt, und dann den Kompressor wieder einschalten.
② Frostspülung: Die Ware wird direkt nach der Entnahme aus dem Lager mit Leitungswasser höherer Temperatur abgespült, um die Oberfläche der Verdampferrohre zu glätten oder die Frostschicht abzulösen. Dicke Frostschichten beeinträchtigen nicht nur die Wärmeübertragung des Verdampfers, sondern führen auch zu einer übermäßigen Verschmutzung des Verdampfers durch oberflächliche Reinigung und Staubablagerungen, wodurch die Wärmeübertragungseffizienz deutlich reduziert wird.
Verminderte Wärmeübertragungswirkung (zu dicker Frost oder übermäßige Staubansammlung an der Außenseite des Verdampfers)
Mangelhafte Wärmedämmung und Wärmespeicherung sind auf unzureichende Dämmschichtdicke bei Rohrleitungen, Lagerhallenwänden usw. zurückzuführen. Hauptursachen sind eine ungeeignete Wahl der Dämmschichtdicke oder minderwertige Dämmmaterialien.
Darüber hinaus kann es während des Bau- und Nutzungsprozesses zu einer Beschädigung der feuchtigkeitsbeständigen Eigenschaften des Dämmmaterials kommen, was zu Feuchtigkeit in der Dämmschicht, Verformungen oder sogar Fäulnis führen kann. Dadurch nimmt die Wärmedämmfähigkeit ab, der Kälteverlust in der Bibliothek steigt und der Temperaturabfall in der Bibliothek verlangsamt sich deutlich.
Ein weiterer wichtiger Grund für den Kälteverlust ist die mangelhafte Abdichtung des Lagers. Dadurch dringt vermehrt warme Luft in das Lager ein. Kondenswasserbildung an den Dichtungsstreifen der Lagertür oder der Kühlhauswand deutet in der Regel auf eine unzureichende Abdichtung hin.
Darüber hinaus erhöht häufiges Öffnen und Schließen des Lagertors oder der gleichzeitige Aufenthalt vieler Personen im Lager den Kälteverlust. Um zu verhindern, dass große Mengen warmer Luft ins Lager gelangen, sollte das Öffnen des Lagertors möglichst vermieden werden. Häufige Warenbewegungen oder große Warenmengen führen natürlich zu einer stark erhöhten Wärmebelastung, und es dauert in der Regel lange, bis die gewünschte Temperatur wieder erreicht ist.
Dies führt zu einem großen Kälteverlust (Kältespeicher aufgrund mangelhafter Isolierung oder Dichtungsfunktion).
Zylinderlaufbuchsen, Kolbenringe und andere Teile des Kompressors verschleißen aufgrund von Verschleiß. Durch den zeitweiligen Betrieb vergrößert sich das Passungsspiel, die Dichtwirkung nimmt ab, der Gasdurchgangskoeffizient sinkt und die Kühlleistung verringert sich. Reicht die Kühlleistung nicht aus, um die Wärmelast des Lagers zu decken, sinkt die Temperatur langsam. Die Kühlleistung des Kompressors lässt sich grob anhand des Saug- und Druckdrucks bestimmen. Bei sinkender Kühlleistung werden üblicherweise Zylinderlaufbuchse und Kolbenringe ausgetauscht. Bleibt dies erfolglos, sollten weitere Faktoren in Betracht gezogen und gegebenenfalls der Kompressor demontiert und überprüft werden.
Veröffentlichungsdatum: 20. August 2024


