1. Die Frostschicht auf der Oberfläche des Kältemittelverdampfers ist zu dick oder es befindet sich zu viel Staub darauf, wodurch die Wärmeübertragungswirkung verringert wird.
Ein weiterer wichtiger Grund für den langsamen Temperaturabfall im Kühlraum ist die geringe Wärmeübertragungseffizienz des Verdampfers. Diese wird hauptsächlich durch dicke Frostschichten oder starke Staubablagerungen auf der Verdampferoberfläche verursacht. Da die Oberflächentemperatur des Verdampfers in Kühlhäusern meist unter 0 °C liegt und die Luftfeuchtigkeit im Lager relativ hoch ist, gefriert die Luftfeuchtigkeit leicht auf der Verdampferoberfläche, was die Wärmeübertragung beeinträchtigt. Um eine zu dicke Frostschicht zu vermeiden, muss der Verdampfer regelmäßig abgetaut werden. Zwei einfache Abtauverfahren werden im Folgenden vorgestellt: ① Abtauen stoppen: Den Kompressor abstellen, das Lagertor öffnen, die Temperatur im Lager ansteigen lassen und den Kompressor nach dem automatischen Abtauen der Frostschicht wieder starten. ② Abspülen. Nach dem Entladen der Ware aus dem Lager spülen Sie die Oberfläche des Verdampferrohrs direkt mit heißem Leitungswasser ab, um die Frostschicht zu lösen oder abzulösen. Neben der durch den dicken Frost beeinträchtigten Wärmeübertragung wird die Wärmeübertragungseffizienz des Verdampfers auch durch die starke Staubansammlung auf seiner Oberfläche, die durch lange Zeit mangelnde Reinigung entsteht, erheblich reduziert.
2. Aufgrund mangelhafter Wärmedämmung oder unzureichender Abdichtung weist der Kühlraum einen hohen Kühlleistungsverlust auf.
Die mangelhafte Wärmedämmleistung ist auf die unzureichende Dicke der Wärmedämmschicht von Rohren und Lagerwänden sowie deren unzureichende Wärmedämmwirkung zurückzuführen. Dies wird hauptsächlich durch die falsche Wahl der Dämmschichtdicke bei der Planung oder die minderwertige Qualität der Dämmstoffe während der Bauphase verursacht. Darüber hinaus können die Wärmedämm- und Feuchtigkeitsbeständigkeit der Dämmstoffe im Laufe der Bau- und Nutzungsphase beeinträchtigt werden, wodurch die Dämmschicht feucht, verformt oder sogar erodiert wird. Ein weiterer wichtiger Grund für den hohen Kühlverlust ist die mangelhafte Abdichtung des Lagers, wodurch vermehrt warme Luft durch Leckagen eindringt. Kondenswasser an den Dichtungsstreifen der Lagertür oder der Kühlhauswände deutet in der Regel auf eine undichte Abdichtung hin. Häufiges Öffnen und Schließen der Lagertür oder der gleichzeitige Zutritt mehrerer Personen erhöhen ebenfalls den Kühlverlust. Um zu verhindern, dass große Mengen warmer Luft in das Lager gelangen, sollte die Lagertür möglichst nicht geöffnet werden. Wenn das Lager häufig bestückt wird oder der Lagerbestand zu groß ist, steigt die Wärmebelastung natürlich stark an, und es dauert in der Regel lange, bis die gewünschte Temperatur wieder erreicht ist.
3. Das Drosselventil ist falsch eingestellt oder blockiert, und der Kältemittelstrom ist zu groß oder zu klein.
Eine falsche Einstellung oder Verstopfung des Drosselventils beeinträchtigt den Kältemittelstrom in den Verdampfer direkt. Ist das Drosselventil zu weit geöffnet, ist der Kältemittelstrom zu hoch, wodurch Verdampfungsdruck und -temperatur steigen und die Abkühlrate im Lager sinkt. Ist das Drosselventil hingegen zu klein geöffnet oder verstopft, sinkt der Kältemittelstrom, die Kühlleistung des Systems verringert sich und die Abkühlrate im Lager sinkt ebenfalls. Die korrekte Einstellung des Kältemittelstroms am Drosselventil lässt sich in der Regel anhand von Verdampfungsdruck, Verdampfungstemperatur und dem Vereisungsgrad des Saugrohrs beurteilen. Eine Verstopfung des Drosselventils ist ein wichtiger Faktor, der den Kältemittelstrom beeinflusst. Hauptursachen hierfür sind Eis- und Verschmutzungsablagerungen. Eisablagerungen entstehen durch eine unzureichende Trocknung des Kältemittels, da dieses Feuchtigkeit enthält. Wenn das Kältemittel durch die Drosselklappe strömt, sinkt die Temperatur unter 0 °C, und die Feuchtigkeit im Kältemittel gefriert zu Eis und verstopft die Drosselklappenöffnung; Verschmutzung führt zu Verstopfungen. Durch die Ansammlung von mehr Schmutz auf dem Filtersieb am Einlass der Drosselklappe wird der Kältemittelstrom behindert, was zu Verstopfungen führt.
4. Der Wirkungsgrad des Kältemittelkompressors ist gering, und die Kühlleistung reicht nicht aus, um den Lastbedarf des Lagers zu decken.
Durch den Langzeitbetrieb des Kältekompressors verschleißen Zylinderlaufbuchse, Kolbenring und andere Bauteile stark. Das Passspiel vergrößert sich, die Dichtleistung verschlechtert sich, der Gasdurchflusskoeffizient sinkt und die Kühlleistung nimmt ab. Reicht die Kühlleistung nicht mehr aus, um die Wärmelast des Lagers zu decken, sinkt die Lagertemperatur langsam. Die Kühlleistung des Kompressors lässt sich grob anhand des Saug- und Druckdrucks abschätzen. Bei sinkender Kühlleistung werden üblicherweise Zylinderlaufbuchse und Kolbenring ausgetauscht. Bleibt die Kühlleistung aus, müssen weitere Faktoren geprüft oder der Kompressor gegebenenfalls demontiert, überholt und die Fehlerursache ermittelt werden.
5. Es befindet sich mehr Luft oder Kältemittelöl im Verdampfer, wodurch die Wärmeübertragungswirkung verringert wird.
Sobald sich mehr Kältemittelöl an der Innenfläche des Verdampferrohrs ablagert, sinkt dessen Wärmeübergangskoeffizient. Ebenso verringert sich bei erhöhtem Luftanteil im Verdampferrohr die Wärmeübertragungsfläche und damit die Wärmeübertragung. Der Wirkungsgrad sinkt dadurch deutlich, und die Absenkung der Lagertemperatur verlangsamt sich. Daher ist es im täglichen Betrieb und bei der Wartung wichtig, Ölablagerungen an der Innenfläche des Verdampferrohrs regelmäßig zu entfernen und die Luft aus dem Verdampfer abzuführen, um dessen Wärmeübertragungseffizienz zu verbessern.
6. Die Kältemittelmenge im System ist unzureichend, und die Kühlleistung ist unzureichend.
Es gibt zwei Hauptgründe für eine unzureichende Kältemittelzirkulation. Erstens kann die Kältemittelmenge zu gering sein. In diesem Fall muss lediglich ausreichend Kältemittel nachgefüllt werden. Zweitens können zahlreiche Kältemittellecks im System vorliegen. Hierfür sollte zunächst die Leckstelle lokalisiert, die Anschlüsse aller Leitungen und Ventile überprüft und anschließend nach der Reparatur der undichten Stellen ausreichend Kältemittel nachgefüllt werden.
Veröffentlichungsdatum: 14. Januar 2022




