Zusammenfassung des anormalen Kompressorbetriebs in einem Kühlhaus-Kühlsystem

Der Kompressor eines Kühlhauses ist das Herzstück der gesamten Kälteanlage und erfordert daher besondere Aufmerksamkeit. Selbst geringfügige Störungen können zum Ausfall der Anlage und damit zu erheblichen Verlusten führen. Aus diesem Grund muss der Bediener der Kälteanlage äußerst sorgfältig vorgehen. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der häufigsten Betriebsstörungen von Kompressoren in Kühlhäusern.

Erstens, aufgrund von Defekten an beweglichen Teilen, die durch den Betrieb des Kühlhauskompressors verursacht werden, lässt sich das anomale Phänomen nachfolgend zusammenfassen:
1, mit und abdichtenden Teilen der Reibung eines anderen Teils, die eine höhere als normale Wärme erzeugen;
2, mit dem Teil der Auswirkung von Vibrationsschall;
3. die erforderliche Dichtheit des Dampfventils, Beschädigungen des Ventils selbst oder Beschädigungen des Ventils;
4. Dichtheitsschäden am Kompressor des Kühlhauses.
Die Erwärmung der Zylinderreibungsteile, der Kurbelgehäusewellendichtung und der Lager ist höher als normal. Sie kann direkt manuell oder indirekt anhand der Kurbelgehäuseschmierstofftemperatur des Kaltlagerkompressors sowie der Abgastemperatur bestimmt werden. Eine Erwärmung der Reibungsteile um etwa 20 °C über der Maschinenraumlufttemperatur gilt als zulässig.

Zweitens ist der Reibungsanteil des Erwärmungsgrades höher als der Normalwert; die Hauptgründe dafür sind folgende:
1. Aufgrund von Ölpumpenausfall, Filterverstopfung, Beschädigung der Schmiersystemdichtheit, Absinken des Kurbelgehäuseölstands oder falscher Einstellung des Öldruckreglers usw. ist die Ölversorgung der Reibungsteile unzureichend;
2. Das verwendete Öl hat eine ungeeignete Viskosität oder ist zu verschmutzt;
3. Die Montage mit den anderen Teilen ist nicht korrekt, das Ergebnis der Spaltbildung ist nicht ausreichend oder an einigen Stellen ist überhaupt kein Spalt vorhanden;
4. Die Wellendichtung ist wärmer als normal, möglicherweise aufgrund des hohen Drucks im Kurbelgehäuse des Kältekompressors. In diesem Fall übersteigt der Öldruck innerhalb der Wellendichtung den Atmosphärendruck deutlich, wodurch der Reibungsdruck der Wellendichtung steigt.

Drittens sind die Gründe für das Aufprallgeräusch folgende:
1. Die Reibungsanteile im Spalt nehmen aufgrund von Verschleiß zu;
2. Beschädigung eines anderen Teils (häufig werden das Dampfventil und der Kolbenring beschädigt);
3. Das lineare Spiel ist nicht ausreichend, sodass der Kolben gegen den Zylinderkopf oder das Auslassventil stößt;
4. Nassverdichtung des Kaltlagerkompressors, sodass das flüssige Kältemittel in den Zylinder des Kaltlagerkompressors gelangt, und zwar in einer Menge, die das Zylindervolumen übersteigt, sodass überschüssiges Wasser und Öl oder andere Bruchstücke in den Zylinder gelangen;
5. Beschädigung großer Bauteile (Pleuelstange, Pleuelbolzenentfernung, Kurbelwellenbeschädigung). Dampfventile, die durch Verschleiß oder Beschädigung aufgrund von Dichtheit oder Eigenbeschädigung beschädigt sind, führen zu einer erhöhten Abgastemperatur. Bei Mehrzylinder-Kältespeicherkompressoren kann die Beschädigung eines Zylinder-Dampfventils manuell durch Vergleich der Temperatur des betroffenen Zylinders mit der Temperatur der übrigen Zylinder festgestellt werden.
6. Bei horizontalen Kühlhauskompressoren kann anhand des Schmelzgrades der Frostschicht am Saugventildeckel festgestellt werden, ob ein Ausfall des Saugventils vorliegt.
7. Abnehmbare Verbindungsteile (Zylinderkopf, Kurbelgehäuse, Ventilflansch, Wellendichtung) können undicht werden, wodurch Kältemittel und Schmieröl austreten und Luft in das System gesaugt werden kann. Bei Verwendung giftiger und explosiver Kältemittel im Gerät kann eine Undichtigkeit zu Vergiftungen und Explosionen führen.


Veröffentlichungsdatum: 25. August 2023