Im Winter müssen wir uns nicht nur vor Kälte schützen und warmhalten, sondern als Kältetechniker auch unsere Kälteanlagen pflegen und warten, insbesondere im kalten Norden. Wir müssen der zentralen Klimaanlage besondere Aufmerksamkeit schenken und Vorkehrungen gegen Kälte treffen, vor allem in Einkaufszentren, Produktionsbetrieben und Hotels. Gewerbliche zentrale Klimaanlagen, wie sie beispielsweise in großen Gebäuden üblich sind, benötigen mehr Frostschutzmittel. Wie lässt sich also ein Einfrieren verhindern und welche Maßnahmen gibt es zum Schutz vor Frost?
1. Wirts-Frostschutzmittel
Schließen Sie die Einlass- und Auslassventile des Hauptkondensators bzw. -verdampfers, öffnen Sie das Ablassventil und das Entlüftungsventil und blasen Sie anschließend das restliche Wasser mit Druckluft ab.
2. Wasserpumpen-Frostschutzmittel
Schließen Sie die Ein- und Auslassventile der Kältemittelwasserpumpe, öffnen Sie das Ablass- und Entlüftungsventil der Wasserpumpe und lassen Sie das Wasser ab. Öffnen Sie das Ventil am tiefsten Punkt des Kühlwassersystems, lassen Sie das Kühlwasser ab und öffnen Sie das Ablassventil der Wasserpumpe. Nachdem das Systemwasser abgelassen ist, schließen Sie das Hauptwasserauslassventil des Kühlturms und öffnen Sie das Ablassventil der Wasserauffangwanne, um zu verhindern, dass Regenwasser in den Kühlturm gelangt. So kann das Regenwasser rechtzeitig abfließen.
3. Frostschutzmittel für die Wasserzuleitung des Kühlturms
Im Allgemeinen ist die Wasserzuleitung des Kühlturms nach außen offen, und die meisten Planer verwenden Wärmedämmung, um ein Einfrieren zu verhindern. In der Praxis kommt es jedoch trotz Wärmedämmung häufig zu Frostschäden.
Um dieses Problem zu lösen, wird beim Anschluss der Wasserzuleitung des Kühlturms vom Raum aus ein Ventil eingebaut. Zusätzlich wird am tiefsten Punkt der Zuleitung ein Ablassventil installiert. Im Winter wird das Ventil im Innenraum geschlossen und das Ablassventil am tiefsten Punkt geöffnet, um das Wasser in der Außenleitung abzulassen. Dadurch muss die Leitung nicht beheizt werden und friert nicht ein.
4. Frostschutzmittel des Ausdehnungsgefäßes
Das Ausdehnungsgefäß wird üblicherweise auf dem Dach oder im Technikraum im obersten Stockwerk installiert. Obwohl es außen isoliert ist und über ein Zirkulationsrohr verfügt, funktioniert dieses im praktischen Betrieb selten. Dies führt insbesondere im Winter zu Problemen mit dem Ausdehnungsgefäß. Befindet sich das Wasser längere Zeit in einer kalten Umgebung, gefriert es selbst bei Erwärmung. Ist das Wasser gefroren, dehnt sich das Ausdehnungsgefäß nicht aus, wodurch die Temperatur und der Druck im System ansteigen.
Um dieses Problem zu lösen, kann während der Installation ein DN20-Anschluss in die Hauptwasserzuleitung der Klimaanlage eingebaut werden. Zusätzlich kann ein Ventil installiert werden, das sich ordnungsgemäß öffnet und so die Wasserzirkulation im Ausdehnungsgefäß gewährleistet. (Dieser Artikel stammt vom offiziellen WeChat-Account von Baijia Refrigeration.) Wird die Klimaanlage nachts nicht benutzt, kann das Ventil vor dem Abschalten der Wasserpumpe vollständig geöffnet werden, um die Wassertemperatur im Ausdehnungsgefäß zu erhöhen. Dadurch wird verhindert, dass das Ausdehnungsgefäß nach dem Abschalten der Pumpe einfriert.
5. Frischluftsystem-Frostschutzmittel
Die Frischluftanlage dient der Aufbereitung der Außenluft und deren Verteilung in die einzelnen Räume. Im Winter erwärmt die Frischluftanlage die kalte Außenluft, wodurch der Oberflächenkühler der Anlage direkt mit der kalten Außenluft in Kontakt kommt. Um ein Einfrieren des Oberflächenkühlers beim Abschalten der Heizung zu verhindern, sollte am Frischlufteinlass ein elektrisches Mehrblatt-Regelventil installiert und mit der Frischluftanlage verbunden werden. Im Betrieb der Frischluftanlage ist das Ventil geöffnet, im abgeschalteten Zustand geschlossen. Dadurch wird verhindert, dass die kalte Außenluft nach dem Abschalten der Frischluftanlage und der Kältemittelpumpe das Wasser im Oberflächenkühler direkt abkühlt und dieses einfriert.
6. Frostschutzmittel hinzufügen
Im Winter, wenn es für das Gerät unpraktisch ist, Wasser abzulassen und zu entleeren, und wenn die Stromversorgung unterbrochen werden kann, muss Frostschutzmittel zur Erwärmung des Geräts hinzugefügt werden, wobei die minimale lokale Temperatur als wichtiger Parameter für die Auswahl des Frostschutzmittels zu berücksichtigen ist.
Hauptbestandteil des Frostschutzmittels ist Ethylenglykol. Es wird aus dem Nachfüllbehälter eingefüllt. Nachdem das gefrorene Wasser im Wassersystem abgelassen wurde, wird zunächst die Frostschutzmittel-Stammlösung eingespritzt. Reicht diese nicht aus, wird zusätzlich gefrorenes Wasser nachgefüllt. Anschließend wird die Wasserpumpe eingeschaltet, um eine vollständige Vermischung von Frostschutzmittel und Wasser zu gewährleisten. Dabei muss die gesamte Luft aus dem Wassersystem entfernt werden. Das System darf keine Luft enthalten. Luft im System kann dazu führen, dass die Klimaanlage den Wasserdurchflussschalter zum Schutz auslöst und Kavitation entsteht.
7. Alle Kältemittelleitungen sind isoliert.
Die Hauptfunktion der Isolierung von Kaltwasserleitungen besteht darin, Kondenswasserbildung an der Außenseite der Leitung zu verhindern; eine weitere Funktion ist der Schutz des Wassers in der Leitung vor dem Einfrieren. Die Dicke der Isolierschicht beträgt in der Regel mehr als 20 mm.
Zusätzlich sollte ein elektrisches Heizkabel außen um das Wasserrohr gewickelt werden. Solange das Heizkabel mit Strom versorgt wird, erwärmt es das Rohr. Die Wassertemperatur in der Leitung liegt über 10 °C. Ein Einfrieren würde zu einer Wassermangelsicherung des Warmwasserbereiters führen. Das Heizkabel sollte mit einem Temperaturbegrenzer ausgestattet sein, um eine bestimmte Temperatur konstant zu halten.
Veröffentlichungsdatum: 09.01.2023

