1. Der Kältemittelkompressor kann nicht normal anlaufen.
Wartungsideen
1. Prüfen Sie zunächst, ob die Netzspannung zu niedrig ist oder die Motorschaltung schlecht angeschlossen ist. Ist die Netzspannung tatsächlich zu niedrig, starten Sie den Motor neu, sobald die Netzspannung wieder im Normalbereich liegt. Bei schlechtem Kontakt muss die Verbindung zwischen Leitung und Motor überprüft und repariert werden.
2. Prüfen Sie, ob die Auslassventilplatte undicht ist: Ist die Auslassventilplatte beschädigt oder die Dichtung nicht dicht, ist der Druck im Kurbelgehäuse zu hoch, was zu Startproblemen führt. Ersetzen Sie die Auslassventilplatte und die Dichtungsleitung.
3. Prüfen Sie, ob der Energieregulierungsmechanismus defekt ist. Prüfen Sie insbesondere, ob die Ölzuleitung verstopft ist, der Druck zu niedrig ist, der Ölkolben klemmt usw., und beheben Sie die Fehlerursache.
4. Prüfen Sie, ob der Temperaturregler beschädigt oder nicht im Gleichgewicht ist; ist er nicht im Gleichgewicht, muss er justiert werden; ist er beschädigt, muss er repariert oder ersetzt werden.
5. Prüfen Sie, ob das Druckrelais defekt ist. Reparieren Sie das Druckrelais und setzen Sie die Druckparameter zurück.

2. Kein Öldruck
Wartungsideen
1. Prüfen Sie, ob an den Verbindungen des Ölpumpenleitungssystems Öl austritt oder Verstopfungen vorliegen. Die Verbindungen müssen festgezogen werden; falls eine Verstopfung vorliegt, muss die Ölleitung gereinigt werden.
2. Mögliche Ursachen sind ein zu weit geöffnetes Öldruckregelventil oder ein herausgefallener Ventileinsatz. Ist das Öldruckregelventil nicht richtig eingestellt, justieren Sie es und stellen Sie den Öldruck auf den erforderlichen Wert ein. Ist der Ventileinsatz herausgefallen, setzen Sie ihn wieder ein und ziehen Sie ihn fest an.
3. Befindet sich zu wenig Öl im Kurbelgehäuse oder ist Kältemittel vorhanden, fördert die Ölpumpe kein Öl. Ist der Ölstand zu niedrig, muss rechtzeitig Öl nachgefüllt werden; ist Kältemittel vorhanden, muss der Motor umgehend abgestellt werden, um das Kältemittel entfernen zu können.
4. Die Ölpumpe ist stark verschlissen. Das Spaltmaß ist zu groß, wodurch der Öldruck nicht aufgebaut werden kann. In diesem Fall sollte die Ölpumpe repariert und bei einem schwerwiegenden Defekt direkt ausgetauscht werden.
5. Prüfen Sie, ob die Pleuellagerbuchse, die Hauptlagerbuchse, die Pleuelaugenbuchse und der Kolbenbolzen stark verschlissen sind. Gegebenenfalls müssen die entsprechenden Teile umgehend ausgetauscht werden.
6. Die Dichtung des hinteren Kurbelgehäusedeckels ist verrutscht und blockiert den Öleinlasskanal der Ölpumpe. Sie muss demontiert und überprüft werden; die Dichtung muss gegebenenfalls wieder richtig sitzen.
3. Im Kurbelgehäuse entsteht viel Schaum.
Wartungsideen
Das Aufschäumen des Schmieröls im Kurbelgehäuse verursacht Flüssigkeitsschläge, die hauptsächlich auf folgende zwei Gründe zurückzuführen sind:
1. Im Schmieröl befindet sich eine große Menge Kältemittel. Bei Druckabfall verdampft das Kältemittel und bildet viel Schaum. Daher muss das Kältemittel aus dem Kurbelgehäuse abgelassen werden.
2. Es wurde zu viel Schmieröl in das Kurbelgehäuse eingefüllt, wodurch das große Ende des Pleuels das Schmieröl aufwirbelt und starke Schaumbildung verursacht. Daher muss das überschüssige Schmieröl im Kurbelgehäuse abgelassen werden, bis der Ölstand die vorgeschriebene Markierung erreicht.
Viertens ist die Öltemperatur zu hoch.
Wartungsideen
1. Schaft und Fliese sind nicht fachgerecht montiert. Der Spalt ist zu klein. Die Spaltgröße zwischen Schaft und Fliese muss angepasst werden, um den Standardanforderungen zu entsprechen.
2. Das Schmieröl enthält Verunreinigungen, die zu einer rauen Oberfläche der Lagerbuchse führen. In diesem Fall sollte die abgenutzte Lagerbuchse plan geschabt und durch neues Öl ersetzt werden. Bei starker Abnutzung muss die Lagerbuchse ausgetauscht werden.
3. Der Wellendichtring ist zu fest angezogen oder rau. Er muss nachjustiert werden. Bei starker Beschädigung muss er ausgetauscht werden.
4. Falls die Ursache in einer zu hohen Saug- und Drucktemperatur aufgrund mangelnder Kompression liegt, muss das Flüssigkeitszufuhrventil des Systems entsprechend angepasst werden, um die Saug- und Drucktemperatur wieder auf Normalwerte zu bringen.
5. Der Druck im Kurbelgehäuse steigt.
Wartungsideen
1. Die Kolbenringdichtung ist nicht dicht, wodurch Luft von hohem zu niedrigem Druck strömt. Der Kolbenring muss ausgetauscht werden.
2. Der Auslassventildeckel schließt nicht dicht, wodurch der Druck im Kurbelgehäuse ansteigt. Die Dichtheit des Auslassventilsitzes sollte überprüft werden. Ist die Dichtung undicht, muss das Ventil umgehend ausgetauscht werden.
3. Die Dichtheit der Zylinderlaufbuchse und des Maschinenfußes hat sich verschlechtert: Die Zylinderlaufbuchse sollte ausgebaut, die Verbindung gereinigt und abgedichtet und anschließend wieder zusammengebaut werden.
4. Es gelangt zu viel Kältemittel in das Kurbelgehäuse, und der Druck steigt nach der Verdampfung: solange das überschüssige Kältemittel im Kurbelgehäuse abgelassen wird.
6. Versagen des Energieregulierungsmechanismus
Wartungsideen
1. Prüfen Sie, ob der Öldruck zu niedrig ist oder die Ölleitung verstopft ist. Ist der Öldruck zu niedrig, erhöhen Sie ihn. Ist die Ölleitung verstopft, reinigen Sie sie.
2. Falls der Ölkolben festsitzt: Der Ölkolben muss ausgebaut und gereinigt werden, um das verschmutzte Öl zu ersetzen. Anschließend kann er wieder korrekt montiert werden.
3. Falls Spurstange und Drehkranz falsch montiert sind und der Drehkranz dadurch blockiert ist, prüfen Sie die Montage von Spurstange und Drehkranz und beheben Sie das Problem, bis sich der Drehkranz wieder leicht drehen lässt.
4. Prüfen Sie, ob das Ölverteilungsventil korrekt montiert ist. Falls die Belüftungsmethode angewendet wird, prüfen Sie, ob jede Arbeitsposition korrekt ist, und justieren Sie das Ölverteilungsventil gegebenenfalls nach.
7. Der Wärmeverlust der Rückluft ist zu groß.
Wartungsideen
1. Prüfen Sie, ob der Ammoniakvorrat im Verdampfer zu gering ist oder das Flüssigkeitszufuhrventil zu klein geöffnet ist. Bei Ammoniakmangel muss dieser umgehend nachgefüllt werden; ist das Flüssigkeitszufuhrventil nicht richtig eingestellt, muss es auf die passende Position gebracht werden.
2. Prüfen Sie, ob die Isolierschicht der Rücklaufgasleitung mangelhaft isoliert oder durch Feuchtigkeit beschädigt ist. Die Isolierung sollte gründlich geprüft und gegebenenfalls durch neue ersetzt werden.
3. Das Saugventil ist defekt oder beschädigt: Bei geringfügigem Luftverlust kann die Ventilplatte abgeschliffen werden, um die Undichtigkeit zu beheben; bei einem Defekt kann die Saugventilplatte direkt ausgetauscht werden.
Acht, kein Öldruck
Wartungsideen
1. Prüfen Sie, ob an den Verbindungen des Ölpumpenleitungssystems Öl austritt oder Verstopfungen vorliegen. Die Verbindungen müssen festgezogen werden; falls eine Verstopfung vorliegt, muss die Ölleitung gereinigt werden.
2. Mögliche Ursachen sind ein zu weit geöffnetes Öldruckregelventil oder ein herausgefallener Ventileinsatz. Ist das Öldruckregelventil nicht richtig eingestellt, justieren Sie es und stellen Sie den Öldruck auf den erforderlichen Wert ein. Ist der Ventileinsatz herausgefallen, setzen Sie ihn wieder ein und ziehen Sie ihn fest an.
3. Befindet sich zu wenig Öl im Kurbelgehäuse oder ist Kühlmittel vorhanden, fördert die Ölpumpe kein Öl. Bei zu wenig Öl muss rechtzeitig Öl nachgefüllt werden; im letzteren Fall muss der Motor rechtzeitig angehalten werden, um das ausgetretene Ammoniak zu entfernen.
4. Die Ölpumpe ist stark verschlissen. Das Spaltmaß ist zu groß, wodurch der Öldruck nicht aufgebaut werden kann. In diesem Fall sollte die Ölpumpe repariert und bei einem schwerwiegenden Defekt direkt ausgetauscht werden.
5. Prüfen Sie, ob die Pleuellagerbuchse, die Hauptlagerbuchse, die Pleuelaugenbuchse und der Kolbenbolzen stark verschlissen sind. Gegebenenfalls müssen die entsprechenden Teile umgehend ausgetauscht werden.
6. Die Dichtung des hinteren Kurbelgehäusedeckels ist verrutscht und blockiert den Öleinlasskanal der Ölpumpe. Sie muss demontiert und überprüft werden; die Dichtung muss gegebenenfalls wieder richtig sitzen.
9. Der Saugdruck des Kompressors ist niedriger als der normale Verdampfungsdruck.
Wartungsideen
1. Ist die Öffnung des Flüssigkeitszufuhrventils zu gering, kann dies zu einer unzureichenden Flüssigkeitszufuhr und damit zu einem Abfall des Verdampfungsdrucks führen. In diesem Zusammenhang muss das Flüssigkeitszufuhrventil ausreichend weit geöffnet werden.
2. Das Ventil in der Saugleitung ist nicht vollständig geöffnet oder der Ventileinsatz ist abgefallen. Im ersten Fall muss das Ventil vollständig geöffnet werden; im zweiten Fall muss der Ventileinsatz wieder eingesetzt werden.
3. Es befindet sich zu wenig Kältemittel im System. Selbst bei geöffnetem Druckventil ist der Verdampfungsdruck weiterhin niedrig. In diesem Fall sollte dem tatsächlichen Bedarf entsprechend Kältemittel nachgefüllt werden.
4. Das Rückluftrohr ist zu dünn oder es hat sich eine Flüssigkeitsblase im Rückluftrohr gebildet. Ist der Rohrdurchmesser zu klein, muss das Rückluftrohr ausgetauscht werden; bei Flüssigkeitsblasenbildung muss das gesamte Rückluftrohr ersetzt werden. Entfernen Sie den betroffenen Abschnitt und verschweißen Sie das Rohr neu.
10. Kompressor-Nasshub
Wartungsideen
1. Wenn beim Anlaufen des Kompressors das Saugventil zu schnell geöffnet wird, kann dies zu einem Nasshub führen. Daher sollte das Saugventil beim Anlaufen langsam geöffnet werden, um einen Nasshub und Schäden am Kompressor zu vermeiden.
2. Ist die Öffnung des Flüssigkeitszufuhrventils zu groß, kann dies ebenfalls zu einem Nasshub führen. In diesem Fall genügt es, das Flüssigkeitszufuhrventil ordnungsgemäß zu schließen.
3. Sobald der Kühlschrank nach dem Abtauen wieder die normale Temperatur erreicht hat, sollte das Saugventil langsam geöffnet und der Betrieb des Kühlkompressors dabei stets überwacht werden. Falls die Rücklufttemperatur zu schnell sinkt, sollte der Kompressor kurzzeitig abgeschaltet und nach Wiederherstellung des Normalbetriebs wieder langsam hochgefahren werden.
11. Im Kurbelgehäuse ist ein klopfendes Geräusch zu hören.
Wartungsideen
1. Prüfen Sie, ob das Spiel zwischen dem Pleuellagerbock und dem Achszapfen zu groß ist. Gegebenenfalls muss das Spiel angepasst oder der Pleuelbock direkt ausgetauscht werden.
2. Ist der Spalt zwischen Hauptlager und Hauptzapfen zu groß, kommt es zu Kollisionen und Reibung, was ein klopfendes Geräusch verursacht. Die Lager sollten repariert oder durch neue ersetzt werden.
3. Prüfen Sie, ob der Splint gebrochen und die Pleuelmutter locker ist. Falls ja, ersetzen Sie den Splint durch einen neuen und ziehen Sie die Pleuelmutter fest.
4. Wenn die Kupplung nicht richtig zentriert ist oder die Keilnut der Kupplung locker ist, muss die Kupplung justiert, die Keilnut repariert oder ein neuer Keil eingesetzt werden.
5. Die Stahlkugel des Hauptlagers ist verschlissen und der Lagerrahmen ist gebrochen. Ersetzen Sie daher das Lager.
12. Schwerwiegender Ölaustritt an der Wellendichtung
Wartungsideen
1. Prüfen Sie, ob die Wellendichtung schlecht sitzt und dadurch ein starker Ölaustritt verursacht wird. Die Wellendichtung muss korrekt montiert sein.
2. Prüfen Sie, ob die Reibflächen des beweglichen und des festen Rings rau sind. Bei starkem Ziehen sollte die Dichtfläche sorgfältig abgeschliffen und die Teile anschließend wieder montiert werden.
3. Wenn die Gummidichtung altert oder nicht richtig eingestellt ist, tritt Öl aus: In diesem Fall muss die Gummidichtung durch eine neue ersetzt und die Dichtigkeit entsprechend angepasst werden.
4. Prüfen Sie, ob die Ölleckage der Wellendichtung durch eine Schwächung der elastischen Kraft der Wellendichtungsfeder verursacht wird: Die ursprüngliche Feder sollte entfernt und durch eine neue Feder gleicher Größe ersetzt werden.
5. Prüfen Sie, ob die Dichtleistung zwischen der Rückseite des Befestigungsrings und der Wellendichtungsmuffe beeinträchtigt ist. Entfernen Sie dazu den Sicherungsring, reinigen Sie den hinteren Ring und montieren Sie ihn wieder.
6. Ist der Kurbelgehäusedruck zu hoch, muss er angepasst werden. Vor dem Abstellen des Motors sollte jedoch der Kurbelgehäusedruck gesenkt und das Auslassventil auf Undichtigkeiten geprüft werden.
Dreizehn, Zylinderwandtemperaturüberhitzung
Wartungsideen
1. Wenn die Ölpumpe ausfällt und dadurch der Öldruck zu niedrig wird oder der Ölkreislauf blockiert ist, muss das Fahrzeug für eine umfassende Überholung angehalten werden.
2. Prüfen Sie, ob der Spalt zwischen Kolben und Zylinderwand zu klein ist oder ob der Kolben abweicht: In diesem Fall muss der Kolben nachjustiert werden.
3. Der Sicherheitsblock bzw. die Blindabdeckung ist nicht dicht, was zu hohem und niedrigem Gasdruck führt. Es sollten Maßnahmen ergriffen werden, um die Dichtigkeit zu verbessern.
4. Prüfen Sie, ob die Saugtemperatur zu hoch ist. Gegebenenfalls sollten Anpassungen vorgenommen werden, um die Saugtemperatur zu senken.
5. Ist die Qualität des Schmieröls mangelhaft, beispielsweise aufgrund einer zu geringen Viskosität, sollte der Betrieb eingestellt und das Schmieröl gewechselt werden.
6. Prüfen Sie, ob die Ablagerungen im Kühlwassermantel zu dick sind oder ob zu wenig Wasser vorhanden ist: Sind die Ablagerungen zu dick, müssen sie rechtzeitig entfernt werden; ist die Menge an Bitterwasser zu gering, muss die Kühlwassermenge erhöht werden.
7. Prüfen Sie, ob die Saug- und Auslassventile beschädigt sind. Beschädigte Saug- und Auslassventilplatten müssen umgehend ausgetauscht werden.
8. Prüfen Sie, ob der Kolbenring stark verschlissen ist. Falls ja, ersetzen Sie den Kolben durch einen neuen.
Veröffentlichungsdatum: 25. Mai 2022

