Installation und Wartung von Großkühlanlagen

1. Kältemittelverdichter ohne Schwingungsdämpfung oder mit unzureichender Schwingungsdämpfung
Gemäß der Installationsvorschrift muss die gesamte Schwingungsdämpfungsvorrichtung installiert werden. Wenn die Schwingungsdämpfung nicht standardisiert ist oder keine Schwingungsdämpfungsmaßnahmen getroffen werden, wird die Maschine heftig vibrieren, was leicht zu Vibrationsrissen in den Rohrleitungen, Vibrationen der Ausrüstung und sogar zu starken Vibrationen im Maschinenraum führen kann.

2. Fehlende oder unzureichende Rücklaufkurve für Kältemittelleitungsöl
Bei Kältemittelleitungen, die in einer quer verlaufenden Aufwärtsbiegung verlegt werden, muss vor dem ersten Absinken nach oben ein kleiner Bogen, also ein U-Bogen, gebildet werden, damit die Leitung ordnungsgemäß verläuft. Eine direkte 90-Grad-Biegung nach oben ist nicht zulässig, da sonst das Öl im System nicht optimal zum Kompressor zurückfließen kann und sich große Mengen an Ablagerungen im Kühler bilden, was die ordnungsgemäße Funktion des Ventilators und des gesamten Systems beeinträchtigt und sogar zu Schäden am Ventilator und der Anlage führen kann.

3. Die Kältemittelleitungsverbindung ist nicht ausgeglichen.
Die Rohrleitungen der Einheit sind an eine Gruppe mehrerer Kompressoren angeschlossen, um eine gleichmäßige Verteilung des Rücklauföls zu gewährleisten.Kompressor, muss so eingestellt werden, dass sich die Schnittstelle der Hauptpipeline in der Mitte des Kopfes an mehreren Stellen befindet, und dann müssen auf beiden Seiten Abzweigleitungen eingerichtet werden, damit der Rücklauf des Öls in eine Reihe von Kompressor-Abzweigleitungen ausgeglichen wird.

Darüber hinaus sollte jede Abzweigleitung mit einem Ventil zur Regulierung des Ölrücklaufvolumens ausgestattet sein. Andernfalls, wenn von verschiedenen Stellen der Hauptleitung nacheinander mehrere Abzweigleitungen zu den Kompressoren führen, entsteht ein Ungleichgewicht im Ölrücklauf. Der erste Abzweig weist stets den größten Ölrücklauf auf, während der Ölrücklauf der nachfolgenden Abzweigleitungen allmählich abnimmt. Dies kann zu Betriebsstörungen des ersten Kompressors, starken Vibrationen, zu hohem Öldruck, Überhitzung des Aggregats und im schlimmsten Fall zum Ausfall des Kompressorzylinders führen und somit die Anlage beschädigen.

4. Die Rohrleitung war nicht isoliert.
Fehlt das Isoliermaterial, gefriert die kalte Rohrleitung bei Umgebungstemperatur, was die Kühlwirkung beeinträchtigt und zu einer Erhöhung der Gerätelast führt. Dies wiederum erfordert einen überlasteten Betrieb des Geräts und verkürzt dessen Lebensdauer.

5. Die technischen Indikatoren regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen.
Die Betriebstemperatur und der Betriebsdruck des Systems sowie die Menge an Schmieröl und Kältemittel sollten regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Das System sollte über eine automatische Steuerung und eine Kompressoralarmvorrichtung verfügen, die bei einer Störung entweder einen Alarm auslöst oder eine automatische Schutzabschaltung bzw. Kompressorabschaltung durchführt.

6. die Instandhaltung der Einheit
Das Schmieröl und der Filter sollten regelmäßig gewechselt werden. Kältemittel sollte je nach Bedarf nachgefüllt werden. Der Kondensator sollte stets gereinigt und sauber gehalten werden, um Verunreinigungen wie Staub, Sand oder andere Partikel zu entfernen, die die Kühlleistung beeinträchtigen könnten.

Manche glauben, Schmierstoffe könnten, solange sie keine Verunreinigungen enthalten, auch nach über zwei Jahren noch verwendet werden. Das ist offensichtlich falsch. Schmieröl, das über längere Zeit hohen Temperaturen ausgesetzt ist, kann seine Eigenschaften verändern und seine Schmierfunktion nicht mehr erfüllen. Wird es nicht gewechselt, kann dies zu erhöhten Betriebstemperaturen der Maschine oder sogar zu Maschinenschäden führen.

Filter sollten regelmäßig ausgetauscht werden. Wir wissen, dass die meisten Maschinen drei Filter haben, die aber ebenfalls regelmäßig gewechselt werden müssen. Kältemittelkompressoren haben möglicherweise nicht drei Filter, sondern nur einen Ölfilter, der aber ebenfalls regelmäßig gewechselt werden sollte. Die Annahme, dass ein Filter aus Metall bei Beschädigung nicht ausgetauscht werden muss, ist unbegründet und nicht haltbar.

7. Installationsumgebung und Wartung der Kältemaschine
Der Standort und die Umgebungsbedingungen des Kältemittels innerhalb des Kühlhauses beeinflussen dessen Betrieb. Im Allgemeinen befindet sich der Kältemittelstandort in der Nähe desKühlhausDie Tür in der Nähe des Kühlers neigt zur Taubildung. Da sich die Umgebung im Türbereich befindet, strömt beim Öffnen der Tür warme Außenluft ein und führt beim Auftreffen auf den Kühler zur Kondensation und Vereisung, bis hin zum Eis.

Obwohl der Kühlschrank über eine Zeitschaltuhr für automatisches Aufheizen und Abtauen verfügt, führt häufiges oder zu langes Öffnen der Tür zu einem starken und anhaltenden Warmluftstrom, was die Abtauleistung des Lüfters beeinträchtigt. Da die Abtauzeit des Kühlschranks nicht zu lang sein darf, verkürzt sich sonst die Kühlzeit, die Kühlleistung ist unzureichend und die gewünschte Temperatur in der Bibliothek kann nicht gewährleistet werden.

Bei manchen Kühlhäusern kommt es aufgrund zu großer Türflächen, zu häufigem und zu langem Öffnen der Tür, fehlender Isolierungsmaßnahmen an der Tür und fehlender Trennwände im Inneren der Tür zu einem direkten Austausch von kalter und warmer Luft zwischen Innen und Außen, was zwangsläufig zu ernsthaften Frostproblemen in der Nähe der Tür des Kühlraums führt.

8. Ablaufen des beim Abtauen des Kühlers geschmolzenen Wassers
Dieses Problem hängt mit dem Grad der Vereisung zusammen. Bei starker Vereisung des Ventilators entsteht eine große Menge Kondenswasser, das die Kühlplatte des Ventilators nicht aufnehmen kann. Die unzureichende Entwässerung führt dazu, dass das Wasser auf den Bibliotheksboden sickert und dort gelagerte Waren durchnässt. In diesem Fall empfiehlt sich die Installation einer Auffangwanne und eines dickeren Abflussrohrs, um das Kondenswasser abzuleiten.

Bei einigen Kühlgeräten tritt das Problem auf, dass Wasser vom Ventilator auf die gelagerten Waren spritzt. Dies ist ein typisches Beispiel für Ventilatorvereisung im Bereich des Temperatur- und Wärmeaustauschs. Hauptsächlich entsteht Kondenswasser an den Ventilatorflügeln in der warmen Umgebung, und die Abtauwirkung des Ventilators selbst ist davon abhängig. Um das Kondensationsproblem zu beheben, müssen die Umgebungsbedingungen optimiert werden.

Die Gestaltung der Bibliothekstür innerhalb der Trennwand erfordert, dass die Trennwand nicht entfernt werden kann. Würde man die Trennwand entfernen, um den Warenein- und -ausgang zu erleichtern, würde sich die Lüfterumgebung verändern. Dies würde zu einer unzureichenden Kühlwirkung, einer schlechten Abtauwirkung und sogar zu häufigen Lüfterausfällen und Geräteproblemen führen.

9, Problem mit Kondensatorlüftermotor und elektrischem Heizrohr des Kühlers
Dies ist ein empfindliches Bauteil. Lüftermotoren, die über längere Zeit in einer Umgebung mit hohen Temperaturen laufen, fallen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus und werden beschädigt. Wenn die Einhaltung der Temperatur im Kühlhaus von entscheidender Bedeutung ist, müssen Verschleißteile für eine rechtzeitige Wartung bestellt werden.
Für das elektrische Heizrohr der Kältemaschine müssen außerdem Ersatzteile bereitgehalten werden, um besser abgesichert zu sein.

10.KühlhausTemperatur- und Kühlraumtürproblem
Bei einem Kühlraum beeinflussen Faktoren wie die Fläche, die Menge des Lagerbestands, die Anzahl der geöffneten Türen, die Öffnungs- und Schließzeiten der Türen, die Häufigkeit des Ein- und Auslagerns sowie der Warendurchsatz die Temperatur.

Im Allgemeinen sollte die Tür eines Kühlraums nicht öfter als achtmal täglich geöffnet und geschlossen werden. Bei häufigem Öffnen und Schließen verschleißen die mechanischen Teile der automatischen Tür und die Isolierung der Wände schneller, und die elektrischen Bauteile sind anfälliger für Ausfälle. In großen Kühlräumen mit wenigen automatischen Türen, die jeweils häufig betätigt werden, ist die mechanische Belastung zu hoch, was häufige Türausfälle und Beschädigungen der Türbeschläge zur Folge hat. Dadurch steigt der Wartungsaufwand, und die rechtzeitige Wartung wird problematisch. Der Hersteller kann schließlich nicht für wenige Türen (beispielsweise nur zwei) Personal abstellen. Fällt eine Kühlraumtür aus und kann sie nicht rechtzeitig geöffnet werden, beeinträchtigt dies den Warenein- und -ausgang; kann sie nicht geschlossen werden, steigt die Temperatur im Kühlraum an, und die Lagertemperatur entspricht nicht mehr den Anforderungen.

Die Planung, der Bau und die Anordnung sowie die Anzahl der Kühlhaustüren müssen auf der Lagermenge, der Türöffnungsfrequenz und den Gesamtbedingungen basieren. Auch die Nutzung der Kühlhäuser sollte den Planungsvorgaben entsprechen. Eine rationelle Nutzung der Kühlhäuser darf die Planungsbedingungen und die tatsächlichen Gegebenheiten der Anlage nicht außer Acht lassen. Ziel ist es, die Lagerkapazität zu erhöhen und den Warenumschlag zu verbessern, indem die normale Auslastung und Kapazität der Anlagen und Geräte überschritten wird. Andernfalls können zahlreiche Probleme auftreten.

11. Brandschutz von Kühlhäusern
Kühlhäuser weisen in der Regel Temperaturen um -20 Grad Celsius auf. Aufgrund der niedrigen Umgebungstemperatur ist die Installation von Sprinkleranlagen nicht möglich. Daher ist der Brandschutz in Kühlhäusern besonders wichtig. Obwohl die Umgebungstemperatur niedrig ist, befinden sich im Brandfall brennbare Materialien im Lager, insbesondere Waren, die häufig in Kartons und Holzkisten verpackt sind und daher leicht entzündlich sind. Aus diesem Grund ist die Brandgefahr in Kühlhäusern sehr hoch. Rauchen und offenes Feuer müssen in Kühlhäusern strengstens verboten sein. Gleichzeitig müssen Kältemaschinen, Verteilerkästen, Stromleitungen und Heizrohre regelmäßig auf elektrische Brandgefahren überprüft werden.

12. Problem mit der Umgebungstemperatur des Kondensators
Der Kondensator wird üblicherweise auf dem Dach eines Außengebäudes installiert. Bei hohen Umgebungstemperaturen im Sommer kann die Kondensatortemperatur sehr hoch werden, was den Betriebsdruck der Anlage erhöht. Bei anhaltender Hitze kann eine Pergola auf dem Dach angebracht werden, um die Kondensation zu reduzieren und so die Kondensatortemperatur zu senken. Dadurch wird der Druck auf die Anlage verringert, die Anlage geschützt und die gewünschte Kühltemperatur gewährleistet. Ist die Kapazität der Anlage jedoch ausreichend, um die Lagertemperatur zu halten, kann auf eine Pergola verzichtet werden.


Veröffentlichungsdatum: 22. November 2024