Kälteanlagenreparatur in den acht häufigsten Missverständnissen

Mythos 1: Reparatur nicht nach routinemäßiger Inspektion, sondern nur durch Raten

Viele Kältetechniker, die eine Leckage am Kühlschrank feststellen, setzen nicht einfach ein Kondensatornetz nach dem Druckaufbau ein, und schon nach kurzer Zeit tritt wieder Wasser aus. Erst dann stellt sich heraus, dass es sich tatsächlich um eine Leckage am Verdampfer des Gefrierfachs handelt.

Tatsächlich bedeutet das Abschalten des Kompressors nicht, dass der Kompressor kein Problem darstellt. Bei einer Systemleckage arbeitet der Kompressor genauso wie vorher. Schneidet man jedoch die Rohrleitung für den experimentellen Kompressor auf, ist dieser tatsächlich leer.

Im Kühlsystem liegt entweder eine Leckage oder eine Verstopfung vor. Wenn der Filter und das Kapillarrohr aufgeschnitten werden, strömt eine große Menge Freon heraus. Wenn das System verstopft ist, kommt überhaupt kein Gas mehr heraus – dies ist das herkömmliche Druckversuchsmodell.

Mythos 2: Nur 1 Kompressor, dann einfach schweißen

Nicht, dass das System das Kältemittel einbringt, Schweißarbeiten müssen sicher und einwandfrei ausgeführt werden, einige Kompressoren enthalten Restfreon, manchmal dehnt sich der Restbehälter des Schweißkompressors aus, wenn das Gas eingesprüht wird, Schweißarbeiten dürfen sich an keinem Körperteil in der Nähe des Mundes befinden.

Mythos 3: Kompressor für den großen Kompressor, Problem gelöst!

Die Anforderungen an die Reparatur von Kühl- und Gefrierschränken sind strenger als bei Klimaanlagen. Kompressor und System müssen hinsichtlich Kondensator, Verdampfer, Kapillarrohr und Kältemittelmenge optimal aufeinander abgestimmt sein. Ist der Kompressor zu groß, wird er heiß und hat eine kürzere Lebensdauer. Ist er hingegen zu klein, ist die Kühlleistung unzureichend und der Verdampfer vereist weniger stark.

Mythos 4: Die Stelle, an der der Kompressor Flüssigkeit versprüht, muss Wasser sein.

Mit dem Ausbruch wird das Kompressoröl ausgehen, und manche Menschen werden in diesem Moment denken, es handle sich um Wasser; das ist aber nicht unbedingt der Fall. Wie können wir also zwischen Öl und Wasser unterscheiden?

Wenn beim Brennen mit einer Taschenlampe ein schnaufendes Geräusch zu hören ist, bedeutet dies, dass das Öl Wasser enthält; achten Sie auf mögliche Eisbildung.

Mythos 5: Aluminiumrohrschweißen ist nicht möglich

Manche Leute werden sagen, dass Aluminiumrohre nicht geschweißt werden können?

Aluminium-Schweißdraht ist zu teuer, deshalb scheuen viele den Kauf. Bei der Reparatur von Kälteanlagen ist Schweißen unerlässlich, und selbst bei starkem Feuer ist das kein Problem. Anfänger haben jedoch oft Schwierigkeiten, da die Hitze nicht ausreicht. Sie befürchten, dass das Kupferrohr durchbrennt, was zu einem unschönen Schweißergebnis führt. Besonders bei der Schweißung von Klimaanlagenkompressoren ist dies häufig zu beobachten. Diese Rohre haben dicke Wände und erfordern daher beim Schweißen eine hohe Hitze.

Mythos sechs: Fluorid tankt nicht auf

Viele Leute, die sich seit Jahren mit der Reparatur von Kälteanlagen beschäftigen, haben noch nie Öl in den Kompressor nachgefüllt oder das Öl gewechselt, sodass am Ende nur noch der Kompressor ausgetauscht werden kann.

Öl ist zwar teurer als Freon, aber günstiger als der Kompressor! Der Gefrierschrank folgt dem austretenden Kompressoröl nach einem Leck im System; nach der Reparatur des Lecks muss Öl nachgefüllt oder das Öl ordnungsgemäß gewechselt werden.

Wenn beim Einschalten des Kompressors trockene Luft oder trockener, schwarzer Staub austritt, wenn Sie Ihre Hand an den Hochdruckschlauchanschluss halten, ist Vorsicht geboten: Der Kompressor könnte kein Öl mehr haben. Solange er noch etwas Öl enthält, läuft er noch. Ist jedoch kein Öl mehr vorhanden, lässt sich der festsitzende Zylinder nicht mehr reparieren!

Mythos Nr. 7: Fluorid wird oft hinzugefügt

Kältemittel verdunsten oder verbrauchen keine Stoffe. Viele Reparaturwerkstätten stellen fest, dass Gefrierschränke und Klimaanlagen nicht kühlen, und fügen dann Fluor hinzu, was nicht korrekt ist. Zuerst sollte die Ursache des Problems ermittelt werden, bevor die Reparatur durchgeführt wird.

Mythos 8: Kupferrohre für Gefrierschlangen sind besser als Eisenrohre!

Kupferrohre werden in Kälteanlagen verwendet, sind korrosionsbeständig und haben eine ausreichend dicke Wandstärke. Nach vielen Tests stellte sich heraus, dass die Vereisung von Gefrierschlangenrohren aus Eisen deutlich stärker ausgeprägt ist als die von Kupferrohren. Dies liegt daran, dass Kupferrohre zwar eine gute Wärmeableitung aufweisen, im Verdampfer jedoch eine schlechte Isolierwirkung besitzen. Daher sieht es so aus, als ob die Vereisung der Kupferrohre nicht verhindert werden könnte!


Veröffentlichungsdatum: 11. März 2024