Ein häufiger Grund für das Auslösen eines Kühlhauses kann eine Beschädigung der Leitungsisolierung oder der Kühlhausisolierung sein.
In Kühlhäusern ist üblicherweise ein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) installiert. Bei Spannungsschwankungen löst dieser Schalter aus, was die Ursache für das Abschalten des Kühlhauses sein kann. Um die genaue Ursache zu ermitteln, muss ein professioneller Wartungstechniker eine Vor-Ort-Prüfung durchführen. Löst der FI-Schalter aus, das Kühlhaus selbst jedoch nicht, liegt ein Lastproblem oder ein beschädigter Leitungsisolator vor. Wie bereits erwähnt, kann ein Lastproblem den FI-Schalter unter Spannung setzen; andernfalls liegt ein Leitungsproblem vor.

Wenn der Kühlraum selbst keinen Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) besitzt und der Hauptschalter auslöst, kann dieses Phänomen durch Ausschlussverfahren behoben werden. Dazu wird der Kühlraumausgang vom Stromnetz getrennt und der Schalter an der Leitung überprüft. Anschließend wird die Leitungsisolierung gemessen. Mithilfe eines Rütteltisches wird die Isolation zwischen Erdung und der Arbeitsleitung zum Kühlraum gemessen. Eine verringerte Isolation führt in der Regel zu einer allmählichen Zunahme der Auslösungen.
Wenn der Kühlraum die Ursache für die Auslösung ist, gibt es zwei Möglichkeiten: Erstens übersteigt der vom Kühlraum benötigte Stromfluss den des Hauptschalters, der zu empfindlich ist; zweitens ist die interne Isolierung des Kühlraums reduziert. Mit einem Elektrikerprüfstift kann man die Außenseite des Gehäuses testen, um festzustellen, ob Strom anliegt.
Veröffentlichungsdatum: 24. Juli 2023

