Fluor-Kühlrohre werden üblicherweise für kleinere Kühlhäuser verwendet. Sie eignen sich beispielsweise für den Bau kleiner Kühlhäuser zur Konservierung von Obst und Gemüse. Dank ihres geringen Gewichts lassen sie sich gemäß den Bauplänen einfach von Hand oder mithilfe eines Hebezeugs verlegen. Nach dem Verlegen ist die Horizontale zu prüfen und das Rohr an den vorbereiteten Befestigungspunkten und Halterungen zu fixieren.
1. Fluorkühlleitungen bestehen in der Regel aus Kupferrohren, die gemäß den Konstruktionszeichnungen zu Serpentinen geformt werden. Die längste einzelne Rohrstrecke sollte 50 m nicht überschreiten. Kupferrohre gleichen Durchmessers dürfen nicht direkt stumpfgeschweißt werden. Stattdessen wird eines der Kupferrohre mit einem Rohraufweiter aufgeweitet und anschließend ein weiteres Kupferrohr eingeführt (oder ein gerades Rohr verwendet). Die Verbindung erfolgt dann durch Silber- oder Kupferschweißen. Beim Verbinden von Kupferrohren unterschiedlichen Durchmessers sind entsprechende gerade, drei- und viergängige Kupferrohrschellen mit unterschiedlichen Durchmessern zu verwenden.
Nach der Herstellung der Fluor-Kühlschlange wird der Rohrrahmen aus Rundstahl (Material Q235) an dem 30*30*3 Winkelstahl befestigt (die Größe des Winkelstahls richtet sich nach dem Gewicht der Kühlschlange oder wird gemäß den Bauzeichnungen festgelegt).
2. Entwässerung, Druckprüfung, Lecksuche und Vakuumprüfung
3. Fluor-Kühlrohre (oder Fluor-Kühlschlangen) werden mit Stickstoff entleert, für Druckprüfungen und zur Lecksuche verwendet. Die Lecksuche kann durch eine grobe Inspektion und Reparaturschweißung mit Seifenwasser erfolgen. Anschließend wird eine kleine Menge Freon eingespritzt und der Druck auf 1,2 MPa erhöht.
Veröffentlichungsdatum: 06.02.2025



